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Manfred de Vries

Achtsamkeit & Mitgefühl


Achtsamkeit und Mitgefühl sind die ersten Anzeichen einer fruchtenden Spiritualität, die uns zeigen, dass wir auf einem ethisch guten Weg sind.
 
Jede Frau und jeder Mann hat eine weibliche und eine männliche Seite in sich. Achtsamkeit ist die zur Reife gekommene männliche, und Mitgefühl die zur Reife gekommene weibliche Seite in uns. Beide vereinen sich im Tanz und bringen ihr Kind, die Güte, zur Welt. Ein achtsamer Geist und ein mitfühlendes Herz machen uns als Menschen aus, und helfen unsere Berufung im Leben zu finden. Inneres Wachstum und äußere Verbundenheit vereinen sich.

Spirituelles Wachstum ist ein grundlegendes Bedürfnis und führt zur Erkenntnis unserer egolosen wahren Natur und wir erkennen dann: "Ich bin weder Körper, Gefühle oder Gedanken. Ich kann sie beobachten und muß mich nicht in ihnen verlieren."

Verbundenheit erwächst aus der Erkenntnis: "Alles ist eins und wechselseitig bedingt, und daher bereits Gemeinschaft. Ich kann danach leben."


The Grain of Sand

My life is like
a grain of sand.
One of many
and still so special.

Each grain its own quality,
and all together
an endless ornament ....

Ora Bat Chaim



Je achtsamer wir werden, desto leichter können wir durch Abstand Urteilsenthaltung verwirklichen und Rollen tauschen, wenn angebracht. Ein Tier kann sein Verhältnis zu seinen Freßfeinden oder seiner Beute nicht ändern. Das ist animalisch. Der Mensch hat die Fähigkeit durch Distanzierung einen Perspektivenwechsel vorzunehmen, und aus einem Feind einen Freund zu machen. Auch Geschlechter können Rollen tauschen. Die Frau verdient das Geld, und der Mann macht den Haushalt. Oder ich wechsle meine Rolle vom Selbstständigen Chef zum Angestellten und umgekehrt, auch das will gelernt sein. Rollentausch ist menschlich. Jede auf zu feste Rollen und Strukturen beharrende Haltung entstammt unseren animalischen Absicherungsmechanismen und macht uns und andere eng, d.h. ängstlich statt weit und offen.


Wenn wir durch Achtsamkeits-Übungen und Selbstobservation unseren inneren Zeugen herausschälen und Gedanken, Gefühle und Taten immer besser beobachten können, fängt ein neues Leben an. Wir werden wacher, freier und intuitiver. Selbstbestimmung verdrängt die Fremdbestimmung. Wir haben die Möglichkeit zu entscheiden, welche Gedanken und Gefühle wir unterstützen und welche Taten wir ausführen wollen. Außerdem können wir lösungsorientierter sein, wenn sich Probleme auftun. Jeder Mensch erlebt Schwierigkeiten und kann vor ihnen nicht davon laufen. Die Frage ist, wie wir mit ihnen umgehen. Der innere Zeuge erinnert uns vielleicht daran innezuhalten und zu fragen: "Was ist das Gute daran, dass ich gerade dieses Problem habe? Was will mich diese Auseinandersetzung lehren? Sehr oft hilft der Beobachter in uns eine deeskalierende Haltung einzunehmen, indem wir nicht gleich überreagieren sondern Situationen auf uns zukommen lassen. Dann wird klarer, wie gehandelt werden kann, um wieder ins Lot zu kommen.


Geh ich zeitig in die Leere
komm ich aus der Leere voll
Wenn ich mit dem Nichts verkehre
weiss ich wieder was ich soll

Wenn ich liebe, wenn ich fühle
ist es auch Verschleiß
Aber dann in der Kühle
werd ich wieder heiß

Bertholt Brecht




Wie Muße und Stille, so gehen auch Achtsamkeit und Mitgefühl ihren Weg gemeinsam.
Zusammen werden sie sichtbar als Güte. Die Güte eines anderen Menschen zu erfahren nährt und heilt uns. Güte ist Voraussetzung für ein gelingendes Leben. Sie ist die Basis für den göttlichen Weg des Menschen. Wir brauchen Güte überall. Im Kloster wie auf dem Marktplatz kann keiner ohne die Güte des Gärtners gedeihen. Seine Liebe wässert uns, beschneidet uns wo angemessen, stützt uns und spendet Schatten, so dass wir nicht in der Kraft der Sonne und des viel zu starken Lichts verdorren oder geblendet werden.



Wenn die Macht der Liebe
die Liebe zur Macht überwindet,
erst dann wird es Frieden geben.

Jimmi Hendrix


 


 

Achtsamkeit & Mitgefühl


Achtsamkeit und Mitgefühl sind die ersten Anzeichen einer fruchtenden Spiritualität, die uns zeigen, dass wir auf einem ethisch guten Weg sind.
 
Jede Frau und jeder Mann hat eine weibliche und eine männliche Seite in sich. Achtsamkeit ist die zur Reife gekommene männliche, und Mitgefühl die zur Reife gekommene weibliche Seite in uns. Beide vereinen sich im Tanz und bringen ihr Kind, die Güte, zur Welt. Ein achtsamer Geist und ein mitfühlendes Herz machen uns als Menschen aus, und helfen unsere Berufung im Leben zu finden. Inneres Wachstum und äußere Verbundenheit vereinen sich.

Spirituelles Wachstum ist ein grundlegendes Bedürfnis und führt zur Erkenntnis unserer egolosen wahren Natur und wir erkennen dann: "Ich bin weder Körper, Gefühle oder Gedanken. Ich kann sie beobachten und muß mich nicht in ihnen verlieren."

Verbundenheit erwächst aus der Erkenntnis: "Alles ist eins und wechselseitig bedingt, und daher bereits Gemeinschaft. Ich kann danach leben."


The Grain of Sand

My life is like
a grain of sand.
One of many
and still so special.

Each grain its own quality,
and all together
an endless ornament ....

Ora Bat Chaim



Je achtsamer wir werden, desto leichter können wir durch Abstand Urteilsenthaltung verwirklichen und Rollen tauschen, wenn angebracht. Ein Tier kann sein Verhältnis zu seinen Freßfeinden oder seiner Beute nicht ändern. Das ist animalisch. Der Mensch hat die Fähigkeit durch Distanzierung einen Perspektivenwechsel vorzunehmen, und aus einem Feind einen Freund zu machen. Auch Geschlechter können Rollen tauschen. Die Frau verdient das Geld, und der Mann macht den Haushalt. Oder ich wechsle meine Rolle vom Selbstständigen Chef zum Angestellten und umgekehrt, auch das will gelernt sein. Rollentausch ist menschlich. Jede auf zu feste Rollen und Strukturen beharrende Haltung entstammt unseren animalischen Absicherungsmechanismen und macht uns und andere eng, d.h. ängstlich statt weit und offen.


Wenn wir durch Achtsamkeits-Übungen und Selbstobservation unseren inneren Zeugen herausschälen und Gedanken, Gefühle und Taten immer besser beobachten können, fängt ein neues Leben an. Wir werden wacher, freier und intuitiver. Selbstbestimmung verdrängt die Fremdbestimmung. Wir haben die Möglichkeit zu entscheiden, welche Gedanken und Gefühle wir unterstützen und welche Taten wir ausführen wollen. Außerdem können wir lösungsorientierter sein, wenn sich Probleme auftun. Jeder Mensch erlebt Schwierigkeiten und kann vor ihnen nicht davon laufen. Die Frage ist, wie wir mit ihnen umgehen. Der innere Zeuge erinnert uns vielleicht daran innezuhalten und zu fragen: "Was ist das Gute daran, dass ich gerade dieses Problem habe? Was will mich diese Auseinandersetzung lehren? Sehr oft hilft der Beobachter in uns eine deeskalierende Haltung einzunehmen, indem wir nicht gleich überreagieren sondern Situationen auf uns zukommen lassen. Dann wird klarer, wie gehandelt werden kann, um wieder ins Lot zu kommen.


Geh ich zeitig in die Leere
komm ich aus der Leere voll
Wenn ich mit dem Nichts verkehre
weiss ich wieder was ich soll

Wenn ich liebe, wenn ich fühle
ist es auch Verschleiß
Aber dann in der Kühle
werd ich wieder heiß

Bertholt Brecht




Wie Muße und Stille, so gehen auch Achtsamkeit und Mitgefühl ihren Weg gemeinsam.
Zusammen werden sie sichtbar als Güte. Die Güte eines anderen Menschen zu erfahren nährt und heilt uns. Güte ist Voraussetzung für ein gelingendes Leben. Sie ist die Basis für den göttlichen Weg des Menschen. Wir brauchen Güte überall. Im Kloster wie auf dem Marktplatz kann keiner ohne die Güte des Gärtners gedeihen. Seine Liebe wässert uns, beschneidet uns wo angemessen, stützt uns und spendet Schatten, so dass wir nicht in der Kraft der Sonne und des viel zu starken Lichts verdorren oder geblendet werden.



Wenn die Macht der Liebe
die Liebe zur Macht überwindet,
erst dann wird es Frieden geben.

Jimmi Hendrix


 


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