spirituelle Praxis Wegbegleitung Dialogschulung Veranstaltungen
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Manfred de Vries


Muße und Stille


Zeit für sich haben, zweckfrei genießen und sich genug sein ist eine fast vergessene Möglichkeit des Seins. Immer soll unser Tun sinnvoll sein und wir rasen von Ort zu Ort und Event zu Event. Zeit ist ein sehr kostbares Gut geworden, und viele Menschen wünschen sich wieder mehr davon. Nicht immer in allem einen Sinn erkennen  - Welchen Sinn hätte ein Sinn? -  dafür spielerischer miteinander und uns selbst umgehen trägt zur Heilung auf vielen Ebenen unseres Daseins bei. Die Worte Muße und Müßiggänger erleben in den letzten Jahren daher eine Wiederbelebung. Taugenixen, Tunixvertreter und Routinebrecher erlangen mutig Wert und Würde zurück.



Nimm einen Umweg,
willst du zeitig ans Ziel kommen.


altes chin. Sprichwort



Einfach mal Zeit mit sich selbst oder anderen verplempern, inspiriert von der Gegenwart ohne Leistungsdruck "holt" uns zurück in das Hier & Jetzt jenseits von Manipulation und Berechnung und spendet Er-Holung. Sicherheits-, Leistungs- und Profitdenken haben da nichts zu suchen.

Muße fällt anderen Kulturen oft leichter. Vielleicht spielt das Klima, die immer warmen Fußböden der Tropen, auch Nachts zum Beispiel, eine wichtigere Rolle als wir denken. In unseren Breiten müssen wir viel Energie aufbringen um warm zu bleiben, und dieses härtere Dasein hat sich bis ins Mark und Bein eingeprägt. Aber selbst in unseren wärmeren Sommern fällt es uns schwer der Muße, Ruhe und Stille Raum zu geben. Mußeunfähigkeit zerstört Vertrauen in das Leben und macht uns rastlos. Sie fördert Ausbeutung und Fremdbestimmung. 

Muße ist ein fruchtbarer Boden, auf dem echte, lebendige Stille gedeihen kann.


Sitzen
Nichts tun
Alles da
von alleine 
 



Müßiggang ist daher seit langem verpönt und "Faule" werden verachtet. Selbst Spiritualität ist seit Jahrtausenden Leistungsbetont, und damit verzögert sie unsere Selbstannahme. Dass Diogenes Alexander dem Großen bittet, ihm "aus der Sonne zu gehen" finden viele Menschen beachtenswert, aber dass das auch eine Aufforderung ist, unser Gehabe in Frage zu stellen fällt nur Wenigen auf. Wir werden andauernd verführt ein anderer zu sein und entfernen uns so weiter von uns selbst. Daher ist der Weg zu uns selber und zu Gott auch kein schmerzfreier Weg. Es gilt viele Verhaltensmuster aufzudecken, die nicht förderlich fürs Menschsein sind. 


Wege der Stille gehen
Räume der Muße öffnen



Meditative Stille kann nur im zweckfreien Raum kultiviert werden. Ihre Samen gehen auf, wenn sie mit Langmut und Absichtslosigkeit begossen werden. Muße und Stille gehen auf dem spirituellen Weg Hand in Hand. Die Stille verbindet uns alle und die Essenz vieler meditativer Übungen ist Stille. Sie vereint uns in Frieden, egal welcher Religion, Hautfarbe oder Schicht wir angehören. In den Herz-Geist Kreisen wird sehr viel Wert auf Stille und Muße gelegt.




 
Eine der Hauptaufgaben spiritueller Praxis ist es, den Menschen mehr Gelassenheit, Vertrauen und inneren Frieden zu schenken. Ihn darin aufzuklären, dass er ein gereinigter Tempel an Stelle einer korrupten Räuberhöhle sein kann, ist Absicht aller weisen und liebenden Menschen. 









 


Muße und Stille


Zeit für sich haben, zweckfrei genießen und sich genug sein ist eine fast vergessene Möglichkeit des Seins. Immer soll unser Tun sinnvoll sein und wir rasen von Ort zu Ort und Event zu Event. Zeit ist ein sehr kostbares Gut geworden, und viele Menschen wünschen sich wieder mehr davon. Nicht immer in allem einen Sinn erkennen  - Welchen Sinn hätte ein Sinn? -  dafür spielerischer miteinander und uns selbst umgehen trägt zur Heilung auf vielen Ebenen unseres Daseins bei. Die Worte Muße und Müßiggänger erleben in den letzten Jahren daher eine Wiederbelebung. Taugenixen, Tunixvertreter und Routinebrecher erlangen mutig Wert und Würde zurück.



Nimm einen Umweg,
willst du zeitig ans Ziel kommen.


altes chin. Sprichwort



Einfach mal Zeit mit sich selbst oder anderen verplempern, inspiriert von der Gegenwart ohne Leistungsdruck "holt" uns zurück in das Hier & Jetzt jenseits von Manipulation und Berechnung und spendet Er-Holung. Sicherheits-, Leistungs- und Profitdenken haben da nichts zu suchen.

Muße fällt anderen Kulturen oft leichter. Vielleicht spielt das Klima, die immer warmen Fußböden der Tropen, auch Nachts zum Beispiel, eine wichtigere Rolle als wir denken. In unseren Breiten müssen wir viel Energie aufbringen um warm zu bleiben, und dieses härtere Dasein hat sich bis ins Mark und Bein eingeprägt. Aber selbst in unseren wärmeren Sommern fällt es uns schwer der Muße, Ruhe und Stille Raum zu geben. Mußeunfähigkeit zerstört Vertrauen in das Leben und macht uns rastlos. Sie fördert Ausbeutung und Fremdbestimmung. 

Muße ist ein fruchtbarer Boden, auf dem echte, lebendige Stille gedeihen kann.


Sitzen
Nichts tun
Alles da
von alleine 
 



Müßiggang ist daher seit langem verpönt und "Faule" werden verachtet. Selbst Spiritualität ist seit Jahrtausenden Leistungsbetont, und damit verzögert sie unsere Selbstannahme. Dass Diogenes Alexander dem Großen bittet, ihm "aus der Sonne zu gehen" finden viele Menschen beachtenswert, aber dass das auch eine Aufforderung ist, unser Gehabe in Frage zu stellen fällt nur Wenigen auf. Wir werden andauernd verführt ein anderer zu sein und entfernen uns so weiter von uns selbst. Daher ist der Weg zu uns selber und zu Gott auch kein schmerzfreier Weg. Es gilt viele Verhaltensmuster aufzudecken, die nicht förderlich fürs Menschsein sind. 


Wege der Stille gehen
Räume der Muße öffnen



Meditative Stille kann nur im zweckfreien Raum kultiviert werden. Ihre Samen gehen auf, wenn sie mit Langmut und Absichtslosigkeit begossen werden. Muße und Stille gehen auf dem spirituellen Weg Hand in Hand. Die Stille verbindet uns alle und die Essenz vieler meditativer Übungen ist Stille. Sie vereint uns in Frieden, egal welcher Religion, Hautfarbe oder Schicht wir angehören. In den Herz-Geist Kreisen wird sehr viel Wert auf Stille und Muße gelegt.




 
Eine der Hauptaufgaben spiritueller Praxis ist es, den Menschen mehr Gelassenheit, Vertrauen und inneren Frieden zu schenken. Ihn darin aufzuklären, dass er ein gereinigter Tempel an Stelle einer korrupten Räuberhöhle sein kann, ist Absicht aller weisen und liebenden Menschen. 









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