spirituelle Praxis Wegbegleitung Dialogschulung Veranstaltungen
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Manfred de Vries

Übungen und Methoden

don´t flip out,
flip in

Osho



Mit jeder Übung kreieren wir zuerst einen Abstand zu Welt und Alltag. Wir erleben Flucht und Zuflucht - Vision und Audition - dämonische Begegnung/Widerstände und Verhandlung mit der Welt des in der Tiefe erkannten. So müssen wir immer in einen Dialog gehen, um unser Inneres zu äußern. Selten kann es von den anderen ganz so angenommen werden, wie wir es gerne möchten. Es ist wichtig uns auch in unserer Spiritualität nicht zu ernst zu nehmen, denn es gibt die Anderen, die auch ein Recht haben sich zu erfahren und ihr Inneres nach Außen zu kehren, jeder auf seine Art, ohne sich selbst und andere zu schaden. Wenn wir das begreifen, und danach leben tragen wir zum Frieden bei. 



Geerdet sein

Egal, auf welche Methode oder Übung wir uns einlassen, sind wir herausgefordert, tief zu graben. Wie in der unteren Graphik ersichtlich, ist unser tiefes Graben ausschlaggebend. Hochmütig oder abgehoben dagegen enden wir in der Zerstreuung. Nur eine disziplinierte Bewegung Richtung eigene Tiefe, Dunkelheit und Unwissenheit erschließt uns die eigene Innerlichkeit. Sind wir konzentriert, stoßen wir zuerst auf den "Strom" der Sammlung, später dann auf den Strom der Weisheit und Liebe.

Unkonzentrierte Menschen verbrauchen ihre Kraft, wenn sie abgelenkt von einer Methode zur nächsten wechseln und so keine Tiefe erfahren. Wir dürfen das am Anfang des Weges tun, um die richtige Übung für uns zu finden. Es gibt aber einen Moment, an dem wir, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, beginnen tiefer zu graben als je zuvor, und das mit der Methode die uns liegt. Wir nehmen das dann intuitiv wahr, wenn es soweit ist.





Wenn sich der Mensch auf den spirituellen Weg macht, betritt er den geistigen Raum. Dort erschließt sich ihm eine neue Welt, die teilweise anderen Gesetzen als den irdischen unterliegt. Um während dieses Prozesses nicht die Bodenhaftung oder "Erdung" zu verlieren, die wir brauchen, um im Leben voranzuschreiten, ist es wichtig, geerdet zu bleiben. Dabei spielen Bauch und Herz eine wichtige Rolle. Beim Sitzen in der Stille lernt man, in den Bauch oder das Herz hineinzusinken. Das geschieht auf vielfältige Weise, je nach Methode durch Fokussierung oder Gewahrwerden dieser Körperregionen. 

Auf dem Spirituellen Weg wollen unsere Wurzeln und Flügel wachsen.

Die Erdung ist für die Entwicklung unserer Wurzeln verantwortlich. Nur ein Baum, dessen Wurzeln gut versorgt sind, kann durch seinen Stamm die Kraft aufsteigen lassen, die er braucht, um eine Krone zu entwickeln. Diese Krone zeigt sich in unserer Ethik und Haltung, die im Alltag ohne jeden Hochmut natürlichen Ausdruck finden.

Ohne Erdung brechen viele Menschen ihren spirituellen Weg ab. Es ist daher die Aufgabe guter Lehrerinnen und Lehrer, während des Weges die Aufmerksamkeit ihrer SchülerInnen immer wieder auf die Notwendigkeit einer guten Erdung zu lenken. Ganz unten bleiben ist die Devise. Sich Herausforderungen stellen statt sie umgehen zu wollen. 

Die Erde steht auch für die weibliche Seite in uns. Sie verkörpert weibliche Prinzipien wie Empfänglichkeit, Geduld, Leiden annehmen können, Selbstsorge, Fürsorge, Mitgefühl und Demut. Das lateinische Wort  - humilitas - bedeutet Demut. Unser Wort Humus und Muttererde stammen von ihm ab. Demütig und geerdet erleben wir den Halt, den wir schätzen lernen, um zu wachsen und eines Tages aufzublühen und Frucht zu tragen. Human und humorvoll sein haben auch damit zu tun. 




 

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Mit jeder Übung kreieren wir zuerst einen Abstand zu Welt und Alltag. Wir erleben Flucht und Zuflucht - Vision und Audition - dämonische Begegnung/Widerstände und Verhandlung mit der Welt des in der Tiefe erkannten. So müssen wir immer in einen Dialog gehen, um unser Inneres zu äußern. Selten kann es von den anderen ganz so angenommen werden, wie wir es gerne möchten. Es ist wichtig uns auch in unserer Spiritualität nicht zu ernst zu nehmen, denn es gibt die Anderen, die auch ein Recht haben sich zu erfahren und ihr Inneres nach Außen zu kehren, jeder auf seine Art, ohne sich selbst und andere zu schaden. Wenn wir das begreifen, und danach leben tragen wir zum Frieden bei. 



Geerdet sein

Egal, auf welche Methode oder Übung wir uns einlassen, sind wir herausgefordert, tief zu graben. Wie in der unteren Graphik ersichtlich, ist unser tiefes Graben ausschlaggebend. Hochmütig oder abgehoben dagegen enden wir in der Zerstreuung. Nur eine disziplinierte Bewegung Richtung eigene Tiefe, Dunkelheit und Unwissenheit erschließt uns die eigene Innerlichkeit. Sind wir konzentriert, stoßen wir zuerst auf den "Strom" der Sammlung, später dann auf den Strom der Weisheit und Liebe.

Unkonzentrierte Menschen verbrauchen ihre Kraft, wenn sie abgelenkt von einer Methode zur nächsten wechseln und so keine Tiefe erfahren. Wir dürfen das am Anfang des Weges tun, um die richtige Übung für uns zu finden. Es gibt aber einen Moment, an dem wir, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, beginnen tiefer zu graben als je zuvor, und das mit der Methode die uns liegt. Wir nehmen das dann intuitiv wahr, wenn es soweit ist.





Wenn sich der Mensch auf den spirituellen Weg macht, betritt er den geistigen Raum. Dort erschließt sich ihm eine neue Welt, die teilweise anderen Gesetzen als den irdischen unterliegt. Um während dieses Prozesses nicht die Bodenhaftung oder "Erdung" zu verlieren, die wir brauchen, um im Leben voranzuschreiten, ist es wichtig, geerdet zu bleiben. Dabei spielen Bauch und Herz eine wichtige Rolle. Beim Sitzen in der Stille lernt man, in den Bauch oder das Herz hineinzusinken. Das geschieht auf vielfältige Weise, je nach Methode durch Fokussierung oder Gewahrwerden dieser Körperregionen. 

Auf dem Spirituellen Weg wollen unsere Wurzeln und Flügel wachsen.

Die Erdung ist für die Entwicklung unserer Wurzeln verantwortlich. Nur ein Baum, dessen Wurzeln gut versorgt sind, kann durch seinen Stamm die Kraft aufsteigen lassen, die er braucht, um eine Krone zu entwickeln. Diese Krone zeigt sich in unserer Ethik und Haltung, die im Alltag ohne jeden Hochmut natürlichen Ausdruck finden.

Ohne Erdung brechen viele Menschen ihren spirituellen Weg ab. Es ist daher die Aufgabe guter Lehrerinnen und Lehrer, während des Weges die Aufmerksamkeit ihrer SchülerInnen immer wieder auf die Notwendigkeit einer guten Erdung zu lenken. Ganz unten bleiben ist die Devise. Sich Herausforderungen stellen statt sie umgehen zu wollen. 

Die Erde steht auch für die weibliche Seite in uns. Sie verkörpert weibliche Prinzipien wie Empfänglichkeit, Geduld, Leiden annehmen können, Selbstsorge, Fürsorge, Mitgefühl und Demut. Das lateinische Wort  - humilitas - bedeutet Demut. Unser Wort Humus und Muttererde stammen von ihm ab. Demütig und geerdet erleben wir den Halt, den wir schätzen lernen, um zu wachsen und eines Tages aufzublühen und Frucht zu tragen. Human und humorvoll sein haben auch damit zu tun. 




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